Mediologische Vereinigung Ludwigsburg      
                            c/o Rudi Maier, Ludwigshaen&St. Gallen                       
 

    "so geht revolution"

                  Werbung & Revolte - ein Ausstellungsprojekt in progress                        Hier geht es zur Archivseite: Anzeige des Monats


----- Infos ----- Termine ------ Orte -------- Presse ------- Infos ------ Termine ------ Orte -------- Presse ------------ (...)----------
 

Auf dieser Seite gibt es Infos zum Ausstellungsprojekt "so geht revolution", die aktuellen Termine und Veranstaltungsorte, was Presse und Radio über die Ausstellung weiß, sowie einige grundlegende Gedanken, was das ganze soll... Und: Extras, Specials sowie Veranstaltungen rund um Imagineering, Pop und Politik.
 


                                                         
 
 
Die Revolution ist großartig. Alles andere ist Quark." 
Rosa Luxemburg 
„Jede Revolution beginnt mit einem Auflauf.“ 
Pfanni 


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Die Ausstellung auf Tour: 
Derzeit ist die Ausstellung in ...

Israel zu sehen; MOBY


Wer die Ausstellung auch zeigen will, einfach eine Email schreiben:
mediologie(at)demoz-lb.de

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so geht revolution - bisher in:

DemoZ Ludwigsburg /// ASV Mannheim /// Zatopek Tübingen /// BAZ Stuttgart /// Il locos Rovereto (I) /// SFE Berlin /// Bildungsstätte Bollmansruh /// Kulturladen Westend München /// Kunstverein München /// Sue-Ellen-Bar Zürich (CH) /// E-Werk Erlangen /// Kofferfabrik Fürth /// Buttclub Hamburg /// Lichtmess-Kino Hamburg /// Paradox Bremen /// Theaterhaus Stuttgart /// Kulturzentrum Siebenstern Wien (A) /// IG Metall Verwaltungsstelle Ludwigsburg /// Forschungsstelle für Zeitgeschichte der Universität Hamburg /// Stadtbibliothek Ludwigshafen /// Out-Of-This-World Kongresses Berlin /// Jugendaktionskongresses der BUND-Jugend BW Leonberg /// "Globale 05" Berlin /// Druckwerkstatt im Grün Freiburg /// Tagung "Revolutionsmedien-Medienrevolution" Konstanz /// Landesjugendtreffens ver.di Jugend Baden-Württemberg in Markelfingen /// "DamenundHerren" Düsseldorf /// "Critique of pure image between fake and quotation" Plovidiv/Bulgarien (in Auszügen) /// pmk Innsbruck (A) /// "Remapping Mozart" Wien (A) (in Auszügen) /// Hausprojekt Ludwigstraße 37 Halle/S. /// Goethe-Institut Sofia/Bulgarien (in Auszügen) /// Rathaus (!) Mainz /// "Tribute für Rudolf Rocker" Essenheim /// Kleines Plakatmuseum Bayreuth (in Teilen) /// Festival "Grenzenlos", KUZ Mainz /// University College Volda (Norwegen) /// Galerie Olga Benario Berlin /// Heimvolkshochschule Springe (bei Hannover) /// White Heat Stuttgart  /// IVI Frankfurt/Main /// Bildungs- und Aktionskongress Solid Stuttgart /// Universitätsbibliothek Lüneburg /// "ReCoCo", White Space Zürich /// Wildwest Mannheim ///  ReCoCo, Kunsthalle Exnergasse Wien /// StudentInnenclub Maus Görlitz // Landtag des Freistaats Sachsen / Linxxnet Leipzig // ReCoCo, Moby Bat Yam, Israel //  ...

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Informationen zum Ausstellungsprojekt „so geht revolution“ - Werbung & Revolte

„Join the Revolution!“, „I fight for my rights!“, „Viva la libertad!“, „Radikalisiert das Leben!“ Auf den ersten Blick sind dies Parolen und Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen – doch nur auf den ersten Blick. Denn diese Slogans und Parolen stammen allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren ihren Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Bereits seit langer Zeit hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“ und so wird mit den Ikonen des Protests, dessen Parolen, seinen Zeichen und Symbolen operiert: Che Guevara, Karl Marx, Lenin, Gandhi, Mao oder Ulrike Meinhof, Straßenschlachten und Friedensdemos, rote Fahnen, Hammer und Sichel oder geballte Fäuste sind auf derartigen Anzeigen zu sehen.

Die Ausstellung „so geht revolution“ - Werbung & Revolte des Ludwigsburger Kulturwissenschaftlers Rudi Maier, gibt einen Einblick in seine gleichnamige Sammlung, die derzeit ca. 3000 derartige Werbeanzeigen aus den Jahren 1967 bis heute umfasst. Die Ausstellung, die etwas mehr als 100 Exponate umfasst,  zeigt, wie sich in der heutigen Konsumgesellschaft Protest und Pop, Macht und Mode, Demonstration und Design auf wundersame Weise ergänzen und sie fragt danach, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution heute bedeuten sollen. Damit soll ein klein wenig Klärung in Sachen Freiheit und Revolution geleistet werden, nicht mehr, aber auch nicht weniger – die Ausstellung will, frei nach Karl Marx, „den bestehenden Verhältnissen ihre eigene Melodie vorsingen, um sie zum Tanzen zu bringen.“

Auf diesen Seiten gibt es einen Einblick in die gleichnamige Sammlung „so geht revolution“. Seit längerem tourt die Ausstellung durch Tagungshäuser, Gewerkschaftshäuser, selbstverwaltete Läden, aufgeschlossene Galerien, alternative Schulen, Hochschulen und Universitäten oder auch die Kunstvereine der Republik. Sie kann auch bei dir/Ihnen gezeigt werden. Die Ausleihe ist (zumeist) kostenlos.
 

                                      




                                                            


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Dies ist ein Aufruf!

Die Sammlung „so geht revolution“ zeigt, wie die auf Konkurrenz und Kreativität beruhende (derzeitige) Gesellschaftsordnung Kritik und Protest bespielt. Dass es keinen „sicheren Ort“ gibt ist eine Binsenweisheit. Im Differenzkapitalismus und der sich zunehmend kulturalisierenden Ökonomie schon gar nicht. Vielleicht geht es gar nicht so sehr um „sichere Orte“, um eindeutige Positionen und richtige Analysen allein - vielleicht geht es mehr denn je um das Erzeugen von Widersprüchlickeiten...
In diesem Sinne: Wenn du Werbungen entdeckst, die mit der „Revolution“ liebäugeln - dann lass es uns wissen.

Per Post an:
Mediologische Vereinigung Ludwigsburg
c/o DemoZ - Wilhelmstraße 45 / 1 - 71638 Ludwigsburg
Gerne auch per Mail!
mediologie  (at ) demoz-lb.de

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Das weiß Presse und Radio über die Ausstellung "so geht revolution" zu berichten (wird demnächst aktualisiert)
 

23. Januar 2011:
In FM 4,  einem Radiosender des österreichischen ORF,  lief ein Interview zur Ausstellung, das Michael Schmid gemacht hat:
"So geht Revolution: Comandante Che Guevara in allen Variationen, geballte Fäuste, brennenden Barrikaden, … Was Bilder des Widerstands für die Werbeindustrie so liebenswert macht."
Es lässt sich nachlesen und nachhören unter

http://fm4.orf.at/stories/1673856/
http://michaelschmid.at/so-geht-revolution



Die TAZ berichtet unter: Revolte. Quark. Reklame
http://www.taz.de/pt/2003/07/19/a0130.nf/text


In der "Raumzeit - Monatszeitschrift aus Nürnberg, Erlangen und Fürth"
findet sich folgendes über die Ausstellung                      http://www.raumzeit-online.de/072003/artikel140.html


Das Nürnberger Radio Z hat einen schönen Beitrag gesendet:

http://www.radio-z.net/themen/medienpreis2004/20030724-ausstellung-04658.ram

als real-audio file oder hier als *.mp3
http://freie-radios.info/portal/content.php?id=4658

                       Die Wiener "Wohngemeinschaft" berichtet über Gespräche am Küchentisch zum
                       Thema: so geht revolution
                      http://www.dada.at/wohngemeinschaft/newsItems/viewDepartment$videothek
 

                       Die Bildergalerie des Zündfunk, Kulturmagazin des BR2-Radios
                      http://www.br-online.de/kultur-szene/artikel/0307/31_revolution/index.xml

                       Die "Raumzeit" hat schon einmal über die Ausstellung berichtet
                         http://www.raumzeit-online.de/122002/artikel39.html

                    Die Ludwigsburger Kreiszeitung wußte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung bei der IG Metall folgendes: (pdf-file)
                  
      -> Hier geht´s zum Artikel  

                    Es war Kultursommer in Ludwigshafen... und die Rheinpfalz berichtete ausführlich über Vortrag und Ausstellung. Und
                    schreibt etwas von "Faszination Revolution" - oder so ähnlich. (pdf-file)
         
              ->  Hier geht´s zum Artikel

                   Die "TERZ" aus Düsseldorf setzte die Ausstellung im September 2005 auf ihr Titelbild und "kruemel" schrieb einen dazu einen Artikel zu den Themen
                   Werbung, Revolte, Adbusting und creative industries. Hier geht es zur Titelseite (als pdf zum Download) und zum Online-Artikel in der Terz
                   -> Titelseite (pdf)
                   -> Artikel in der Terz, September 2005

    

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Specials:

I: Dezember 2003: Analyse & Kritik: Radikalisiert das Leben!

Zum Thema "Aneignungen": Die  Bilderstrecke und der Text aus der Zeitschrift Analyse & Kritik, die in der Dezember-Ausgabe 2003 (Nr. 479) den  Schwerpunkt "Aneigungen" hatte und die eine Doppelseite zum Thema "Bilderwelten, Werbung und Revolte" publizierte.
                         -> Hier geht´s zu den sechs Anzeigen und dem Text ...

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II: Immer mal wieder: Neues vom Commandante.

Eine Sonderseite für Fans des Absurden... Che in der Werbung!

                     


                                            

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III: NARRENPRODUKTION - Shedhalle Zürich
war ein Beitrag der MVL für die Zürcher Shedhalle (Okt. - Dez. 2004).


                 


Spektakel und Lustprinzip oder das Karnevaleske? (2004)
Ein Ausstellungsprojekt in drei Kapiteln

"Das Karnevaleske ist eine Weise, die Welt umzustülpen und damit die Ordnung und alle aus ihr erwachsenen Formen der Furcht, Ehrfurcht, Pietät und Etikette außer Kraft zu setzten", so Bachtin in "Literatur und Karneval". Das Karnevaleske meint eine Verkehrung der Welt und ein Außerkraftsetzen von Konventionen und gesellschaftlichen Codes. Das Karnevaleske ist nach Bachtin "ein Schaupiel ohne Rampe", ein Moment der Enthierarchisierung, die sich der repressiven, ernsten Kultur utopisch und befreiend gegenüber verhält.

Das Karnevaleske lässt sich einerseits als eine widerständige Praxis verstehen – andererseits bedient es kapitalistische Verwertungsinteressen durch die Ökonomisierung, Reglementierung und Institutionalisierung gesellschaftlicher Lustbegehren. Die Dichotomie von dem Selbstermächtigungspotential popkultureller Phänomene und den profitorientierten Strategien der Kultur- und Lifestyle-Industrie wirft die Frage auf, inwiefern unsere globale Gesellschaft sowohl ein konsumierendes Prinzip als auch ein widerständiges Prinzip des Karnevalesken verfolgt. Das Karnevaleske äußert sich als Tabuverletzung oder temporäre Tabuüberschreitung. Im Zusammenhang mit institutionalisierten Ausprägungen könnte man von einer rituellen widerständigen Praxis sprechen, in welcher temporär Ordnungsparameter umgedreht werden, dies aber nach einer Regel geschieht."

Presse

http://www.thurgauerzeitung.ch/default2.cfm?vDest=vtArtikel&id=209214&b1=Narrenproduktion&o1=&b2=&o2=&b3=&re=&ra=AM&da=&startrow=1


Weitere Infos:http://www.shedhalle.ch/

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IV: protest_support_act _ Plovdiv / Bulgaria (in Bearbeitung, links veraltet)

Ein Beitrag für die Ausstellung "Critique of Pure Image - Between Fake and Quotation" (International Project for Low and High Technics in Contemporary Media Art),
kuratiert von Dimitrina Sevova in Plovdiv (Bulgarien), 7.11. - 8.12. 2005, Ancient Bath Plovdiv

mehr unter: http://fake.arttoday.org/

sowie unter: code-flow.net

Text dazu? Gibt es hier (deutsch) Protest, support, act

and here (english) Protest, support, act



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V: Remapping Mozart: Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite! Wien 2006
Ein Teil der Sammlung wurde im Rahmen der Konfiguration II vom 4. Mai bis zum 11. Juni im Wiener Stuwerviertel gezeigt. Arrangiert wruden die Exponate von Carlos Toledo und Eva Dertschei in Form der "Lenintribüne". Mehr zu dieser spannenden Konfiguration gibt´s hier! Danke für die schöne Gestaltung!


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VI: Vor Ort - Das haben die VeranstalterInnen mit der Ausstellung gemacht
Wie der Name des Specials schon sagt: so sah die Ausstellung vor Ort aus... -> Vor Ort

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Bisherige Projekte der Mediologischen Vereinigung Ludwigsburg:

1999 Tagespop - Die fünfte Gewalt Titelseiten von Tageszeitungen zeigen verdichtete Information und die Macht der Medien: Sie geben uns die Themen, über die wir reden - und lassen andere weg.
2002 Mein World Trade Center Die Anschläge auf das WTC erschreck(t)en auch deshalb so immens, weil das WTC ein Alltagssymbol des Westens war. 100 Werbeanzeigen aus den Jahren 1973 bis 2001 in einer Ausstellung.
2003 Das Konterfei des Commandante - Che Guevara zum 75. Geburtstag Eine Sammelausstellung.
2004 Narrenproduktion. Ein Beitrag für die Zürcher Shedhalle
2005 protest_upport_act  Ein Beitrag im Rahmen der Ausstellung "Critique of Pure Image - Between Fake and Quotation"
2006 Teilnahme am Wiener Mozartjahr: Remapping Mozart
2006 Wörterbuch des Krieges - Ein Projekt wird entführt / DemoZ Ludwigsburg

Kontakt und weitere Infos: mediologie(at)demoz-lb(dot)de

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