Mediologische Vereinigung Ludwigsburg      
                            c/o DemoZ Ludwigsburg e.V., Wilhelmstraße 45/1, 71638 Ludwigsburg                       
 

    "so geht revolution"

                  Werbung & Revolte - ein Ausstellungsprojekt in progress                        Hier geht es zur Archivseite: Anzeige des Monats


----- Infos ----- Termine ------ Orte -------- Presse ------- Infos ------ Termine ------ Orte -------- Presse ------------ (...)----------
 

Auf dieser Seite gibt es Infos zum Ausstellungsprojekt "so geht revolution", die aktuellen Termine und Veranstaltungsorte, was Presse und Radio über die Ausstellung weiß, sowie einige grundlegende Gedanken, was das ganze soll... Und: Extras, Specials sowie Veranstaltungen rund um Imagineering, Pop und Politik.
 


                                                         
 
 
Die Revolution ist großartig. Alles andere ist Quark." 
Rosa Luxemburg 
„Jede Revolution beginnt mit einem Auflauf.“ 
Pfanni 

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Die Ausstellung auf Tour: 
In Vorbereitung: Uni Lüneburg, Springe (bei Hannover), Karlsruhe

Wer die Ausstellung auch zeigen will, einfach eine Email schreiben:
mediologie(at)demoz-lb.de

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so geht revolution - bisher in:

DemoZ Ludwigsburg /// ASV Mannheim /// Zatopek Tübingen /// BAZ Stuttgart /// Il locos Rovereto (I) /// SFE Berlin /// Bildungsstätte Bollmansruh /// Kulturladen Westend München /// Kunstverein München /// Sue-Ellen-Bar Zürich (CH) /// E-Werk Erlangen /// Kofferfabrik Fürth /// Buttclub Hamburg /// Lichtmess-Kino Hamburg /// Paradox Bremen /// Theaterhaus Stuttgart /// Kulturzentrum Siebenstern Wien (A) /// IG Metall Verwaltungsstelle Ludwigsburg /// Forschungsstelle für Zeitgeschichte der Universität Hamburg /// Stadtbibliothek Ludwigshafen /// Out-Of-This-World Kongresses Berlin /// Jugendaktionskongresses der BUND-Jugend BW Leonberg /// "Globale 05" Berlin /// Druckwerkstatt im Grün Freiburg /// Tagung "Revolutionsmedien-Medienrevolution" Konstanz /// Landesjugendtreffens ver.di Jugend Baden-Württemberg in Markelfingen /// "DamenundHerren" Düsseldorf /// "Critique of pure image between fake and quotation" Plovidiv/Bulgarien (in Auszügen) /// pmk Innsbruck (A) /// "Remapping Mozart" Wien (A) (in Auszügen) /// Hausprojekt Ludwigstraße 37 Halle/S. /// Goethe-Institut Sofia/Bulgarien (in Auszügen) /// Rathaus (!) Mainz /// "Tribute für Rudolf Rocker" Essenheim /// Kleines Plakatmuseum Bayreuth (in Teilen) /// Festival "Grenzenlos", KUZ Mainz /// University College Volda (Norwegen) /// Galerie Olga Benario Berlin /// Heimvolkshochschule Springe (bei Hannover) /// White Heat Stuttgart  // IVI Frankfurt/Main //

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so geht revolution

Ernesto „Che“ Guevara, Pop-Ikone und nach wie vor Gallionsfigur der revolutionären Linken, steht hoch im Kurs. Nicht erst seit seine Knochen 1997 fast vollständig ausgebuddelt wurden und nicht nur in der Bewegungsle(h)re heute. „Früher wurden Leute mit innovativen Ideen verbrannt, heute arbeiten sie in der Werbung“. Gemäß diesem Slogan zeigt die Ausstellung „so geht revolution“ Einblicke in eine Welt, in der Begriffe scheinbar beliebig geworden und/oder neubesetzt sind. Wer denkt beim Wort „Kapital“ nicht an Investmentfond? Beim Wort „Freiheit“ nicht vor allem an sich selbst? Und auch das Folgende ist kein Widerspruch mehr: „Che Guevara steht für meine persönliche Freiheit!“ Von den „Revolutionen“ in den Life-Sciences und den Internet-Technolgien und dem zeitgleich stattfindenden Umbau der Disziplinar- zur Kontrollgesellschaft ganz zu schweigen - wir sind „mitten drin statt nur dabei“. Im Namen von Freiheit und Gleichheit laufen „Staats-Guerilla“ und Unternehmerverbände zur Höchstform auf und verkünden: „Freiheit siegt“.

Ein klein wenig Klärung in Sachen „Revolution“ will diese Sammlung leisten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger - sozusagen „den Verhältnissen ihre eigene Melodie vorsingen, um sie zum tanzen zu bringen“. Dabei wünschen wir gute Unterhaltung.
 

                                      


so geht revolution - in eigener Sache

Was du hier siehst zeigt Einblicke in die gleichnamige Sammlung „so geht revolution“. Die Sammlung umfasst derzeit ca. 2500 Anzeigen aus den Jahren 1967 bis heute, die in irgendeiner Form mit den Begriffen, Bildern oder Parolen der (radikalen) Linken und/oder den Neuen Sozialen Bewegungen operieren, es geht um Radikalisierung, Freiheit und Revolution.
Seit Ende 2001 touren ca. 100 Werbeanzeigen in Form einer Wanderausstellung durch linke Zentren, Gewerkschaftshäuser, selbstverwaltete Läden, aufgeschlossene Galerien, alternative Schulen oder auch die Kunstvereine der Republik. Sie kann auch in eurem Laden gezeigt werden. Die Ausleihe ist (zumeist) kostenlos.


                                                            


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Dies ist ein Aufruf!

Die Sammlung „so geht revolution“ zeigt, wie die auf Konkurrenz und Kreativität beruhende (derzeitige) Gesellschaftsordnung Kritik und Protest bespielt. Dass es keinen „sicheren Ort“ gibt ist eine Binsenweisheit. Im Differenzkapitalismus und der sich zunehmend kulturalisierenden Ökonomie schon gar nicht. Vielleicht geht es gar nicht so sehr um „sichere Orte“, um eindeutige Positionen und richtige Analysen allein - vielleicht geht es mehr denn je um das Erzeugen von Widersprüchlickeiten...
In diesem Sinne: Wenn du Werbungen entdeckst, die mit der „Revolution“ liebäugeln - dann lass es uns wissen.

Per Post an:
Mediologische Vereinigung Ludwigsburg
c/o DemoZ - Wilhelmstraße 45 / 1 - 71638 Ludwigsburg
Gerne auch per Mail!
mediologie  (at ) demoz-lb.de

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Das weiß Presse und Radio über die Ausstellung "so geht revolution" zu berichten
 

                       Die TAZ berichtet unter: Revolte. Quark. Reklame
                       http://www.taz.de/pt/2003/07/19/a0130.nf/text

                       In der "Raumzeit - Monatszeitschrift aus Nürnberg, Erlangen und Fürth"
                       findet sich folgendes über die Ausstellung
                      http://www.raumzeit-online.de/072003/artikel140.html

                       Das Nürnberger Radio Z hat einen schönen Beitrag gesendet:
                      http://www.radio-z.net/themen/medienpreis2004/20030724-ausstellung-04658.ram

                     als real-audio file oder hier als *.mp3
                      http://freie-radios.info/portal/content.php?id=4658

                       Die Wiener "Wohngemeinschaft" berichtet über Gespräche am Küchentisch zum
                       Thema: so geht revolution
                      http://www.dada.at/wohngemeinschaft/newsItems/viewDepartment$videothek
 

                       Die Bildergalerie des Zündfunk, Kulturmagazin des BR2-Radios
                      http://www.br-online.de/kultur-szene/artikel/0307/31_revolution/index.xml

                       Die "Raumzeit" hat schon einmal über die Ausstellung berichtet
                         http://www.raumzeit-online.de/122002/artikel39.html

                    Die Ludwigsburger Kreiszeitung wußte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung bei der IG Metall folgendes: (pdf-file)
                  
      -> Hier geht´s zum Artikel  

                    Es war Kultursommer in Ludwigshafen... und die Rheinpfalz berichtete ausführlich über Vortrag und Ausstellung. Und
                    schreibt etwas von "Faszination Revolution" - oder so ähnlich. (pdf-file)
         
              ->  Hier geht´s zum Artikel

                   Die "TERZ" aus Düsseldorf setzte die Ausstellung im September 2005 auf ihr Titelbild und "kruemel" schrieb einen dazu einen Artikel zu den Themen
                   Werbung, Revolte, Adbusting und creative industries. Hier geht es zur Titelseite (als pdf zum Download) und zum Online-Artikel in der Terz
                   -> Titelseite (pdf)
                   -> Artikel in der Terz, September 2005

    

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Specials:

I: Dezember 2003: Analyse & Kritik: Radikalisiert das Leben!

Zum Thema "Aneignungen": Die  Bilderstrecke und der Text aus der Zeitschrift Analyse & Kritik, die in der Dezember-Ausgabe 2003 (Nr. 479) den  Schwerpunkt "Aneigungen" hatte und die eine Doppelseite zum Thema "Bilderwelten, Werbung und Revolte" publizierte.
                         -> Hier geht´s zu den sechs Anzeigen und dem Text ...

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II: Immer mal wieder: Neues vom Commandante.

Eine Sonderseite für Fans des Absurden... Che in der Werbung!

                     


                                            

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III: NARRENPRODUKTION - Shedhalle Zürich
war ein Beitrag der MVL für die Zürcher Shedhalle (Okt. - Dez. 2004).


                 


Spektakel und Lustprinzip oder das Karnevaleske? (2004)
Ein Ausstellungsprojekt in drei Kapiteln

"Das Karnevaleske ist eine Weise, die Welt umzustülpen und damit die Ordnung und alle aus ihr erwachsenen Formen der Furcht, Ehrfurcht, Pietät und Etikette außer Kraft zu setzten", so Bachtin in "Literatur und Karneval". Das Karnevaleske meint eine Verkehrung der Welt und ein Außerkraftsetzen von Konventionen und gesellschaftlichen Codes. Das Karnevaleske ist nach Bachtin "ein Schaupiel ohne Rampe", ein Moment der Enthierarchisierung, die sich der repressiven, ernsten Kultur utopisch und befreiend gegenüber verhält.

Das Karnevaleske lässt sich einerseits als eine widerständige Praxis verstehen – andererseits bedient es kapitalistische Verwertungsinteressen durch die Ökonomisierung, Reglementierung und Institutionalisierung gesellschaftlicher Lustbegehren. Die Dichotomie von dem Selbstermächtigungspotential popkultureller Phänomene und den profitorientierten Strategien der Kultur- und Lifestyle-Industrie wirft die Frage auf, inwiefern unsere globale Gesellschaft sowohl ein konsumierendes Prinzip als auch ein widerständiges Prinzip des Karnevalesken verfolgt. Das Karnevaleske äußert sich als Tabuverletzung oder temporäre Tabuüberschreitung. Im Zusammenhang mit institutionalisierten Ausprägungen könnte man von einer rituellen widerständigen Praxis sprechen, in welcher temporär Ordnungsparameter umgedreht werden, dies aber nach einer Regel geschieht."

Presse

http://www.thurgauerzeitung.ch/default2.cfm?vDest=vtArtikel&id=209214&b1=Narrenproduktion&o1=&b2=&o2=&b3=&re=&ra=AM&da=&startrow=1


Weitere Infos:http://www.shedhalle.ch/

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IV: protest_support_act _ Plovdiv / Bulgaria (in Bearbeitung, links veraltet)

Ein Beitrag für die Ausstellung "Critique of Pure Image - Between Fake and Quotation" (International Project for Low and High Technics in Contemporary Media Art),
kuratiert von Dimitrina Sevova in Plovdiv (Bulgarien), 7.11. - 8.12. 2005, Ancient Bath Plovdiv

mehr unter: http://fake.arttoday.org/

sowie unter: code-flow.net

Text dazu? Gibt es hier (deutsch) Protest, support, act

and here (english) Protest, support, act



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V: Remapping Mozart: Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite! Wien 2006
Ein Teil der Sammlung wurde im Rahmen der Konfiguration II vom 4. Mai bis zum 11. Juni im Wiener Stuwerviertel gezeigt. Arrangiert wruden die Exponate von Carlos Toledo und Eva Dertschei in Form der "Lenintribüne". Mehr zu dieser spannenden Konfiguration gibt´s hier! Danke für die schöne Gestaltung!


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VI: Vor Ort - Das haben die VeranstalterInnen mit der Ausstellung gemacht
Wie der Name des Specials schon sagt: so sah die Ausstellung vor Ort aus... -> Vor Ort

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Bisherige Projekte der Mediologischen Vereinigung Ludwigsburg:

1999 Tagespop - Die fünfte Gewalt Titelseiten von Tageszeitungen zeigen verdichtete Information und die Macht der Medien: Sie geben uns die Themen, über die wir reden - und lassen andere weg.
2002 Mein World Trade Center Die Anschläge auf das WTC erschreck(t)en auch deshalb so immens, weil das WTC ein Alltagssymbol des Westens war. 100 Werbeanzeigen aus den Jahren 1973 bis 2001 in einer Ausstellung.
2003 Das Konterfei des Commandante - Che Guevara zum 75. Geburtstag Eine Sammelausstellung.
2004 Narrenproduktion. Ein Beitrag für die Zürcher Shedhalle
2005 protest_upport_act  Ein Beitrag im Rahmen der Ausstellung "Critique of Pure Image - Between Fake and Quotation"
2006 Teilnahme am Wiener Mozartjahr: Remapping Mozart
2006 Wörterbuch des Krieges - Ein Projekt wird entführt / DemoZ Ludwigsburg
2007 Prada Meinhof Superstar. DemoZ Ludwigsburg.
Die Stuttgarter Zeitung berichtete ausführlich (->jpg-Datei)

Kontakt und weitere Infos: mediologie(at)demoz-lb(dot)de

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