"so geht revolution"
Werbung & Revolte - ein Ausstellungsprojekt in progress Hier geht es zur Archivseite: Anzeige des Monats
Auf dieser Seite
gibt es Infos zum Ausstellungsprojekt "so
geht
revolution", die aktuellen Termine und Veranstaltungsorte,
was Presse und Radio über die Ausstellung
weiß,
sowie einige grundlegende Gedanken, was das ganze soll...
Und: Extras, Specials sowie Veranstaltungen rund um Imagineering, Pop
und Politik.
| Die
Revolution ist großartig. Alles andere ist Quark."
Rosa Luxemburg |
„Jede
Revolution beginnt mit einem Auflauf.“ Pfanni |
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Informationen zum
Ausstellungsprojekt „so geht revolution“ - Werbung & Revolte
„Join the Revolution!“, „I fight for my rights!“, „Viva la libertad!“,
„Radikalisiert das Leben!“ Auf den ersten Blick sind dies Parolen und
Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen – doch
nur auf den ersten Blick. Denn diese Slogans und Parolen stammen
allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren
ihren Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Bereits seit langer
Zeit hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen
Protests für sich „entdeckt“ und so wird mit den Ikonen des
Protests, dessen Parolen, seinen Zeichen und Symbolen operiert: Che
Guevara, Karl Marx, Lenin, Gandhi, Mao oder Ulrike Meinhof,
Straßenschlachten und Friedensdemos, rote Fahnen, Hammer und
Sichel oder geballte Fäuste sind auf derartigen Anzeigen zu sehen.
Die Ausstellung „so geht revolution“ - Werbung & Revolte des
Ludwigsburger Kulturwissenschaftlers Rudi Maier, gibt einen Einblick in
seine gleichnamige Sammlung, die derzeit ca. 3000 derartige
Werbeanzeigen aus den Jahren 1967 bis heute umfasst. Die Ausstellung,
die etwas mehr als 100 Exponate umfasst, zeigt, wie sich in der
heutigen Konsumgesellschaft Protest und Pop, Macht und Mode,
Demonstration und Design auf wundersame Weise ergänzen und sie
fragt danach, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution
heute bedeuten sollen. Damit soll ein klein wenig Klärung in
Sachen Freiheit und Revolution geleistet werden, nicht mehr, aber auch
nicht weniger – die Ausstellung will, frei nach Karl Marx, „den
bestehenden Verhältnissen ihre eigene Melodie vorsingen, um sie
zum Tanzen zu bringen.“
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Dies
ist ein Aufruf!
Die Sammlung „so geht
revolution“ zeigt, wie die auf Konkurrenz und
Kreativität
beruhende (derzeitige) Gesellschaftsordnung Kritik und Protest
bespielt. Dass
es keinen „sicheren Ort“ gibt ist eine Binsenweisheit. Im
Differenzkapitalismus und der sich zunehmend kulturalisierenden
Ökonomie schon gar nicht. Vielleicht geht es gar nicht
so sehr um „sichere Orte“, um eindeutige
Positionen
und richtige Analysen allein - vielleicht geht es mehr denn je um das
Erzeugen
von Widersprüchlickeiten...
In diesem Sinne: Wenn
du Werbungen entdeckst, die mit der „Revolution“
liebäugeln - dann lass es uns wissen.
Per
Post an:
Mediologische
Vereinigung Ludwigsburg
c/o
DemoZ - Wilhelmstraße 45 / 1 - 71638 Ludwigsburg
Gerne auch per Mail!
mediologie (at ) demoz-lb.de
Das
weiß Presse und Radio über
die Ausstellung
"so geht revolution" zu berichten
(wird demnächst aktualisiert)
Die Wiener "Wohngemeinschaft" berichtet über Gespräche am
Küchentisch
zum
Thema: so geht revolution
http://www.dada.at/wohngemeinschaft/newsItems/viewDepartment$videothek
Die Bildergalerie des Zündfunk, Kulturmagazin des BR2-Radios
http://www.br-online.de/kultur-szene/artikel/0307/31_revolution/index.xml
Die "Raumzeit" hat schon einmal über die Ausstellung berichtet
http://www.raumzeit-online.de/122002/artikel39.html
Die
Ludwigsburger Kreiszeitung wußte anlässlich der
Eröffnung der Ausstellung bei der IG Metall folgendes: (pdf-file)
-> Hier
geht´s zum Artikel
Es war Kultursommer in
Ludwigshafen... und die Rheinpfalz berichtete ausführlich
über
Vortrag und Ausstellung. Und
schreibt etwas von "Faszination Revolution" -
oder so ähnlich. (pdf-file)
-> Hier
geht´s zum Artikel
Die "TERZ" aus
Düsseldorf setzte die Ausstellung im September 2005 auf ihr
Titelbild und "kruemel" schrieb einen dazu einen Artikel zu den Themen
Werbung, Revolte,
Adbusting und creative industries. Hier geht es zur Titelseite (als pdf
zum Download) und zum Online-Artikel in der Terz
-> Titelseite (pdf)
-> Artikel
in der Terz, September 2005
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Specials:
I: Dezember 2003:
Analyse &
Kritik: Radikalisiert
das Leben!
Zum Thema "Aneignungen":
Die Bilderstrecke und
der Text aus
der
Zeitschrift Analyse & Kritik,
die in der Dezember-Ausgabe 2003 (Nr. 479)
den
Schwerpunkt "Aneigungen" hatte und die eine Doppelseite zum Thema
"Bilderwelten,
Werbung und Revolte" publizierte.
-> Hier
geht´s
zu den sechs Anzeigen und
dem Text ...
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II: Immer mal wieder: Neues vom Commandante.
Eine Sonderseite für Fans des Absurden... Che in der Werbung!

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III: NARRENPRODUKTION - Shedhalle
Zürich
war ein Beitrag der MVL für die Zürcher Shedhalle (Okt. -
Dez. 2004).

Spektakel und Lustprinzip oder das
Karnevaleske? (2004)
Ein Ausstellungsprojekt in drei
Kapiteln
"Das Karnevaleske ist eine Weise, die Welt umzustülpen und damit
die Ordnung und alle aus ihr erwachsenen Formen der Furcht, Ehrfurcht,
Pietät und Etikette außer Kraft zu setzten", so Bachtin in
"Literatur und Karneval". Das Karnevaleske meint eine Verkehrung der
Welt und ein Außerkraftsetzen von Konventionen und
gesellschaftlichen Codes. Das Karnevaleske ist nach Bachtin "ein
Schaupiel ohne Rampe", ein Moment der Enthierarchisierung, die sich der
repressiven, ernsten Kultur utopisch und befreiend gegenüber
verhält.
Das Karnevaleske lässt sich einerseits als eine widerständige
Praxis verstehen – andererseits bedient es kapitalistische
Verwertungsinteressen durch die Ökonomisierung, Reglementierung
und Institutionalisierung gesellschaftlicher Lustbegehren. Die
Dichotomie von dem Selbstermächtigungspotential popkultureller
Phänomene und den profitorientierten Strategien der Kultur- und
Lifestyle-Industrie wirft die Frage auf, inwiefern unsere globale
Gesellschaft sowohl ein konsumierendes Prinzip als auch ein
widerständiges Prinzip des Karnevalesken verfolgt. Das
Karnevaleske äußert sich als Tabuverletzung oder
temporäre Tabuüberschreitung. Im Zusammenhang mit
institutionalisierten Ausprägungen könnte man von einer
rituellen widerständigen Praxis sprechen, in welcher temporär
Ordnungsparameter umgedreht werden, dies aber nach einer Regel
geschieht."
Presse
Weitere Infos:http://www.shedhalle.ch/
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Tagespop - Die fünfte Gewalt Titelseiten von Tageszeitungen
zeigen
verdichtete Information und die Macht der Medien: Sie geben uns die
Themen,
über die wir reden - und lassen andere weg.
2002
Mein World Trade Center Die Anschläge auf das WTC
erschreck(t)en
auch deshalb so immens, weil das WTC ein Alltagssymbol des Westens war.
100 Werbeanzeigen aus den Jahren 1973 bis 2001 in einer Ausstellung.
2003
Das Konterfei des Commandante - Che Guevara zum 75. Geburtstag Eine
Sammelausstellung.
2004
Narrenproduktion. Ein Beitrag für die Zürcher Shedhalle
2005
protest_upport_act Ein
Beitrag im Rahmen der Ausstellung "Critique of Pure Image - Between
Fake and Quotation"
2006 Teilnahme am Wiener
Mozartjahr: Remapping Mozart
2006 Wörterbuch des Krieges - Ein Projekt wird entführt /
DemoZ Ludwigsburg
2007 Prada Meinhof Superstar.
DemoZ Ludwigsburg. Die Stuttgarter Zeitung berichtete
ausführlich (->jpg-Datei)
Kontakt und weitere Infos: mediologie(at)demoz-lb(dot)de
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