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die Buche und Neujahr

an der RotbucheEine spontane Reise am Ende des Jahres führte in die Stadt, deren Stadtbild vielleicht nur noch eine Weile Weltkulturerbe sein wird. Zumindest so lange wie auch eine fast 300 Jahre alte Rotbuche steht und nicht einer Kettensäge zum Opfer fällt. Die wächst auf einer geplanten Abbiegespur für die neue Brücke und ein erster Termin für die Fällung wurde durch Anwesenheit einiger Gäste in und um den Baum vereitelt.

So entwickelte sich dieser Ort mit Buche in der Angelikastraße gegenüber der ehemaligen Stasizentrale und unweit des Ortes, wo sich Wladimir Putin viereinhalb Jahre aufgehalten haben soll, zu einem neuen Treffpunkt für Leute von überall her. Ständig kommen und gehen Leute, diskutieren gegen oder auch für die Brücke, machen Schnappschüsse. Autos hupen, Leute gröllen aus offenem Fenster im Vorbeifahren. Anwohnende bringen Essen, warme Getränke und Brennholz.

Gute Stimmung auf jeden Fall, die nur ein wenig gedrübt wird von Besuchern der Dance Factory gegenüber. Über Neujahr werden Wasserschlauch und Feuerlöscher bereitgestellt, aber dann bleibt doch alles ruhig. Ein Fotograf der MoPo taucht auf, ja, und die New York Times war nun auch schon da und berichtete.

Jetzt bin ich schon wieder zurück - aber wer noch Zeit hat und in der Gegend ist, sei hiermit ermutigt auf jeden Fall mal vorbeizuschauen.


(download)
Aber es gibt noch ein Interview mit Sebi: "wie ist die Stimmung nach einem Monat Baumbsetzung?"

Kommentare  Kommentar abgeben

  • 1.
  • At 2:21 pm on Tue 15th January 2008,
  • olly wrote:

Heute morgen wurde die Buche geräumt. Die Räumung begann um 0:45 - aus der PE:

"In der Nacht stürmten vermummte Spezialeinheiten das Gelände rund um den Baum und versuchten es abzuriegeln. Dabei waren über 100 Beamte im Einsatz. Dennoch gelang es rund 20 DemonstrantInnen eine Sitzblockade am Fuß der Buche zu machen. Die Polizei ging ruppig gegen sie vor, schleifte die Leute weg und nahm etliche in Gewahrsam. Unter lauten Pfiffen und 'Schämt Euch-Rufen' begannen Beamte auch die zehn ROBIN WOOD-KletterInnen aus der Buche und einer daneben stehenden Linde zu räumen. Zwei von ihnen hatten ihre Arme in einem Rohr um einen Stämmling der Buche gekettet. Gegen vier Uhr flexte die Polizei -- ohne eine Schutzvorrichtung oder Kühlung zu verwenden -- das Rohr auf. Auf Proteste von ROBIN WOOD und von vor Ort anwesenden Landtagsabgeordneten gegen diese gefährliche Räumungsmethode ging die Polizei nicht ein."

  • 2.
  • At 3:04 pm on Sun 4th May 2008,
  • olly wrote:

noch etwas per Video über die Baumbsetzung:

http://de.youtube.com/welterbestadtdd

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